Der Bericht zur 3. Classic Tour Mühlen ist auf der Seite der Classic Tour Mühlen zu finden.

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Pleiten, Pech und Pannen überschatteten eine 

7. Gurktal Classic 2016, die mit 67 Teilnehmern in diesem Jahr einen sensationellen Teilnehmerrekord verzeichnen konnte.

Für die Oldi-Freunde Hörfeld war diesmal nur ein Team am Start. Gisela Olschnegger hatte mit Benjamin Pöschmann einen neuen Beifahrer im blauen Bertone  FIAT X 1/9.

Für "Benni" die erste Rallye seines Lebens, die ihn mit einer ganzen Reihe von Aufgaben gehörig unter Druck setzte.    

Leider war die Gurktal Classic durch überraschende behördliche Auflagen, umgestürzten Bäumen am Klippitztörl und einer "vom Winde verwehten" Lichtschranke auf der Passhöhe, mehr als nur irritiert. Unser Team im Olschneggerischen Familie-Rallye-Fiat belegte trotz Widrigkeiten, aber guten Zeiten in den meisten Prüfungen  einen  achtbaren Platz im der zweiten Hälfte des Feldes.

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9. KARAWANKEN CLASSIC 2016

Vom 19. bis 21. Mai fand die neunte Karawanken Classic statt. Bereits im März hatte mich Günther Krapinger aus Wien gefragt, ob ich bei dieser Rallye sein Beifahrer sein wolle. Natürlich hatte ich gerne zugesagt, insbesondere da mit einem 350 SL auch das "richtige" Auto zum Einsatz kommen sollte.

 

Um es Kurz zu machen, die Neunte war auch mit Abstand die schwierigste Karawanken Classic. War der Prolog am Donnerstag noch relativ entspannt, so wurden die zwei Rallye-Tage sehr anspruchsvoll. Das 70 seitige Bordbuch war der erste Hinweis auf das, was den knapp 100 Teilnehmern bevor Stand.

11 Timing-Prüfungen auf Parkplätzen oder ähnlichen Geländen, nicht selten mit 4 bis 7 Zeitnahmepunkten, und 31 SP ´s die in die Strecke eingebaut waren. Diese waren teilweise mit Schnittgeschwindigkeiten zwischen 30 und 50 km/h zu bewältigen und nicht weniger selten folgten gleich mehrere Prüfungen unmittelbar aufeinander. 

Am Ende belegten wir den 39. Rang in der Gesamtwertung und waren dann auch heilfroh es geschafft zu haben.

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MURTAL CLASSIC 2016

Traditionell steht zu Pfingsten die Murtal Classic im Terminkalender. So auch in diesem Jahr. Dabei waren die Oldie Freunde Hörfeld heuer bereits stark vertreten.

So waren zwei Generationen Olschnegger als Fahrer gemeldet; Obmann Walter Olschnegger mit Beifahrer Dieter Schelske auf Mercedes-Benz und Gernot Olschnegger mit seinem Freund Marco Santner auf dem Fiat x1/9.

Natürlich gab es neben dem offiziellen Wettbewerb des Veranstalters auch die interne Wertung zwischen Vater und Sohn aus zutragen. Immerhin standen hier zwei Pizzen und zwei große Bier im Raum, die das unterlegenen Team dem Anderen zu zahlen hat.

Erfreulich war auch, dass gleich eine ganze Reihe von unseren Beifahrerkurs Teilnehmern hier in Knittelfeld am Start antraten und Eindrucksvoll unter Beweiß stellten, dass der Beifahrerlehrgang der OFH nicht vergeblich gewesen war.

Die an zwei Tagen zu bewältigende Strecke durch die Steiermark, führte leider auf weiten Abschnitten über gut ausgebaute Bundesstraßen und nur zwei Sonderprüfungen je Rallye Tag, waren eindeutig zu wenig. Da nützte auch der "stadt-grand prix von knittelfeld" mit seinen zweimal 480 m wenig, um noch etwas Wettbewerb aufkommen zu lassen.

 

Um es klar zu stellen:

 

So sehen PIZZA-Gewinner aus !!!

 

 

 

 

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Trieste Opicina Historic   26. settembre 2015 / Alpe Adria Classic Cup

3 Tage vor der Rallye erreicht mich telefonisch ein Hilferuf. Nach kurzfristiger Absage seines Beifahrers (aus sehr persönlichen Gründen) suchte unser Freund Hugo Rom  einen Ersatzmann für seinen rechten Sitz im BMW.

Natürlich habe ich sofort zugesagt, ohne mir wirklich im klaren zu sein, was Oldtimerrallyes in Italien für Anforderungen an Fahrer und vor allem auch an Beifahrer stellen. 

Sprachkenntnisse NULL, Ortskenntnis auch NULL. Ein wirklich gutes Bordbuch hilft da ein wenig.  Die Strecke führte über 180 km immer wieder zwischen Italien und Slovenien hin und her. Dabei waren neun Sonderprüfungen in die Strecke eingefügt, keine Parkplätze, keine Pylonen, aber insgesamt 43 Zeitnahmestellen, teilweise bis zu 9 Messungen auf einer Prüfung, die alle mittels Druckschläuche erfolgten und oft nur wenige Sekunden hintereinander gelegt waren.

Und obwohl uns schon sehr bald klar wurde, das wir hier in Italien keinen Blumentopf abbekommen, machte diese sehr anspruchsvolle Rallye sehr viel Spaß.

                                                                                                                                                                                                       Dieter Schelske 

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Austrian Rallye Legends 2015

2 Zeitnehmer der Oldi-Freunde Hörfeld im Einsatz bei der ARBÖ-Rallye für historische Rallyeboliden der Gruppe B.


Für zwei Tage stand die Gegend Rund um Admont und im Nationalpark Gesäuse ganz im Zeichen des Rallyesport. Die Veranstaltung wird als Demonstrationsfahrt ausgeschrieben, aber der großen Zahl von Zuschauern und den vielen fachkundigen Rallyefans wird auf den Strecken echter Motorsport im Stil der 80er Jahre geboten. Viele der hier an den Start gebrachten ehemaligen Werkswagen sind jetzt in nicht minder talentierten Händen neuer Besitzer, die diese "saustarken" Autos auch heute noch ordentlich die Sporen geben.

Die Oldi-Freunde Julia Tamasi und Dieter Schelske sorgten an nicht weniger als 5 Sonderprüfungen dafür, das die vorgegebenen Fahrzeiten eingehalten wurden und dass dann auch zur richtigen Sekunde wieder in die nächste Sonderprüfung gestartet wurde.

Bei den 120 Fahrzeugen waren fast alle im Rallyesport berühmten Marken vertreten, z.B. Porsche, Ferrari, Lancia, Fiat, Alpine, Skoda, Opel, Ford, BMW und Volvo. Auch mit dabei waren gleich mehrere Wartburg, Trabant, Polski-Fiat und Lada, 

im ehemaligen originalen Renntrimm.

Bilder von oben links:  Mercedes 500 SL ex Sepp Haider (A); Ferrari 308 GTB, Renault-Alpine Gr.4; 

Bilder von unten links: Zeitnehmer-Arbeit; ein ganz seltener Fiat 2300 S Abarth,  Ascona A ex Walter Röhl;

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Die 6. Gurktal Classic in Kärnten

Diesmal fanden sich am 10. u. 11. Juli 2015 die Teilnehmer der 6. Gurktal Classic wieder in St. Veit / Glan ein, um bei dieser wieder als sehr sportlich ausgelegten Gleichmäßigkeit-Rallye mit dabei zu sein. Erfreulich aus Sicht der Oldi-Freunde Hörfeld ist, das unter den 55 genannten Teams aus ganz Österreich wieder eines von den Oldi-Freunden Hörfeld mit am Start war.

Mit Gisela am Steuer musste Obmann Walter Olschnegger nun zeigen, was er beim Beifahrerlehrgang im April gelernt hatte. Bereits am Freitag stand um 18:00 Uhr ein erster Prolog auf dem Programm. Hier gab es eine erste Gelegenheit so die Strecke der Sonderprüfungen 4 – 6 des folgenden Tages kennen zu lernen.

Am Hasslacher-Holzplatz in St. Veit hatte Rallyeleiter Dieter Schelske einen gut überschaubaren und flüssig zu fahrenden Kurs abgesteckt.

Am Samstag den 11. 07. 2015, pünktlich um 10:01 Uhr ging der Vorjahressieger Fritz Jirowsky mit Ehefrau Silvia als Erstes von 53 Teams auf die Strecke. Schon die SP 2 – über Bösenort hinauf nach Diex – stellte wieder den sportlichen Charakter der 6. Gurktal Classic heraus. Weitere neun, teilweise sehr selektive Prüfungen folgten. 

Im Ziel in Weitensfeld war der Platz vor dem Ziellokal Gurktaler Hof für unsere Teilnehmer freigehalten worden.

 

Zehn Sonderprüfungen, neun Zeitkontrollen und drei geheime Passierkontrollen mussten nun ausgewertet werden, was doch einige Zeit in Anspruch genommen hat. Die Wartezeit wurde durch das dreigängige Menü zumindest etwas verkürzt.

Bei der Siegerehrung konnten sich dann Michael Berger  mit Veronika Holly-Berger auf Porsche 911 und nur 4 zehntel Sekunden Vorsprung vor dem zweitplatzierten Fritz Jirowsky mit Silvia Jirowsky durchsetzen und über den Gesamtsieg freuen. Dritter der Gesamtwertung wurde das Sohn-Vater-Gespann Marc und Otmar Schlager auf einem Toyota Celica.

 

Auf Platz fünf die ersten Kärntner, Frau Mag. Sponring mit ihrem angetrauten Beifahrer DI Michael Sponring im Fiat 124 Spider, platzierten sich knapp vor den ersten Gurktal Siegern von 2010, Peter Rutrecht und Andreas Priebernick im Mercedes 190 SL aus dem schönen Lavantal.


Und die Oldi-Freunde Hörfeld ? Gisela Olschnegger ist die erste Oldi-Freundin die sich bei einer Gurktal Classic im Ziel eingefunden hat ! Und das mit einem respektablen Platz 27 im Gesamtergebnis, immerhin bei ihrer ersten Rallye überhaubt!


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".... na endlich ! "

KARAWANKEN CLASSIC 2015


Bei der 8. Globo Plaza Karawanken Classic hatte ich nach viermaligen teilnahmen als Fahrer, nun erstmals Gelegenheit, diese große Oldtimer-Rallye in Kärnten als Beifahrer zu bestreiten.

Zusammen mit dem Fahrzeugbesitzer und Fahrer Clemens Ebner, konnten wir schon am Donnerstag die Rallye mit der Startnummer 3 beginnen.

Das rote BMW Cabrio ist ein ausgesprochen seltenes Exemplar aus dem Jahr 1937. Der Wagen wurde von Clemens Ebner in über 2700 Arbeitsstunden selbst restauriert, das perfekte Ergebnis spricht dabei für sich selbst.


Der inzwischen über 83 jährige Fahrer bewältigte die drei tägige Tour mit Bravour. Die Strecke war in insgesamt 13 Etappen mit jeweils einer Zeitkontrolle am Ende, mit diversen Passierkontrollen und 17 Sonderprüfungen mit teilweise bis zu vier Lichtschranken versehen.


Der BMW, sowie Fahrer und Beifahrer erreichen zusammen ein Alter von 225 Jahren, so das alle Drei mit ihrer Leistung am Ende zufrieden sein durften.

Am Samstag, gegen 17:00 erreichten wir das Ziel in Pötschach am Wörtersee und waren ehrlich gesagt froh es bis ins Ziel geschafft zu haben.


Bei der Siegerehrungs-Gala im Parkhotel gab es dann, für unseren Klassensieg den Kristalpreis für den ersten Platz der Vorkriegsfahrzeuge.  

Für mich war dies gleich in zweierlei Hinsicht ein Erfolg. Erstens drei Tage erfolgreich in einem so alten Auto, ohne jegliche heute gewohnte Instrumente zu navigieren, und zweitens konnte ich an diesem Wochernende endlich die Reverenz für meine Aussagen in meinen Beifahrerschulungen liefern.

Ich bedanke mich bei Clemens, dass ich Gelegenheit hatte mit ihm fahren zu dürfen.                                                      ds

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17. Murtal Classic in Knittelfeld

Am Freitag vor Pfingsten reisten die Oldi-Freunde Walter Olschnegger und Dieter Schelske nach Knittelfeld zur

17. Auflage der Murtal Classic Oldtimer-Rallye.


An den folgenden zwei Tagen waren rund 360 km durch die Steiermark angesagt.

Am Startbogen auf dem Hauptplatz von Knittelfeld versammelten sich dann 186 Fahrzeuge, um ab 08:30 Uhr im Minutenabstand auf die erste Tagesetappe geschickt zu werden. 

Eingebaut in die Streckenführung waren mehrere Sonderprüfungen, die auf die Sekunde genau zu absolvieren waren.

 

Das Wetter hat dabei für so machen Teilnehmer in Cabrios noch besondere Aufgaben, die mit einem Regenschirm über dem Auto gelöst wurden.

Zum Nachmittag des ersten Tages trafen die Teilnehmer dann am    RedBullRing  in Spielberg ein.

Auch hier war wieder eine Sonder-Prüfung gleich 2 x zu befahren, bevor es dann für 3 Runden zum freien fahren auf die Rennstrecke ging. Trotz des strömenden Regens,

kam sofort "racing feeling" auf.  Auch wenn der alte Benz

sicherlich mit seiner Automatik nicht das idealste Auto hierfür war.

Am Pfingst-Sonntag hat es dann zwar nicht länger geregnet, aber richtiges Pfingstwetter hatten wir trotzdem nicht. Auch der zweite Tag begann wieder mit Sonderprüfungen auf der Strecke. Diese führte die Teilnehmer so auch bis Voitsberg.

Weiter ging es dann über Bruck/Mur zurück nach Knittelfeld. Hier war der Hauptplatz erneut gesperrt und die Strecke für den 2. und 3. Durchgang des Stadt Grand Prix frei gemacht. 

Noch einmal vier Lichtschranken pünktlich passieren und die 17. Murtal Classic war beendet.

 

Vater und Tochter Schrefl  auf ihrem VW Buggy setzten das im April beim Beifahrerlehrgang der Oldi-Freunde Hörfeld Gelernte, sofort sehr erfolgreich in eine gute Platzierung um. 




Am Ende waren noch 173 Teams in Wertung im Ziel, Walter und Dieter lagen am Schluß im Mittelfeld und waren mit dem Ausgang der ersten großen Oldtimerrallye, die sie gemeinsam als Team in einem Auto gefahren sind, durchaus zufrieden.

Darüber hinaus gab es nochmals viele Ideen und Anregungen für die eigene Veranstaltung im August, die Werbetrommel unter den anderen Teilnehmern wurde kräftig gerührt und eine ganze Reihe von neuen Kontakten geknüpft.

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2. Kremstal Classic am 09. Mai 2015

Die Oldi-Freunde Julia Tamasi und Dieter Schelske  reisten Anfang Mai nach Neuhofen a.d.Krems, um auch bei der zweiten Auflage der Kremstal Classic dabei zu sein. Eine Tagesveranstaltung, die vorzüglich organisiert und durchgeführt wurde und deren Streckenführung im oberen Kremstal einfach "ein Traum" war. 

Obwohl nur für 50 Teilnehmer ausgeschrieben, waren dann tatsächlich 65 Teams am Start. Schon am Start gab es die erste Lichtschranke, davon waren dann noch über 30 weitere am Tag zu absolvieren. Am Abend fanden sich fast alle wieder im Ziel ein, drei Ausfälle aber kein Unfall, nach teilweise schwieriger Auswertung mussten einige Zeitkontrollen storniert werden. Trotzdem, allgemein gab es ein sehr positives Urteil der Teilnehmer. 

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  1.   Lauf zum Kärnten Classic Cup in Ebenthal

Es begann vor einigen Jahren mit kurzen, meist halbtägigen Classic-Veranstaltungen, mit dem Ziel Neueinsteigern den Oldtimersport schmackhaft zu machen. Damit begann die Geschichte des Kärntner Classic Cups (KCC), zu dem neben der bekannten Karawanken Classic, seit Jahren auch die

GURKTAL CLASSIC des SEV St.Veit zählt.

 

Am Sonntag, 19. April 2015, erfolgt mit dem SMS-CLASSIC-SPRINT der Saisonauftakt in Kärnten. Für die Oldi-Freunde Hörfeld waren unsere Mitglieder Walter Olschnegger und Dieter Schelske am Start. Für Dieter diesmal erstmalig in Kärnten auf dem Beifahrersitz seines Mercedes 230 E.

Walter hatte das Auto zuvor  einer (sehr) umfangreiche Inspektion unterzogen. 

Insgesamt waren mit 45 Fahrzeugen überraschend viele Teilnehmer aus tatsächlich fünf Nationen am Start. Neben 12 Teams aus Italien, waren viele extra aus Deutschland, Slowenien und Kroatien angereist, um die knapp 61 km der Strecke über das Jaun- und Görtschitztal zu bewältigen. Eine Start ZK, eine Passierkontrolle und eine Ziel ZK stellten nicht wirklich eine Herausforderung dar, die einer solch Internationalen Veranstaltung (1. Lauf zum Alpen Adria Classic Cup) angemessen gewesen wäre. Da haben auch die vier Sonderprüfungen, die zu zwei Läufen á je 2 Runden von nur 500 m zusammengefasst waren,  viel ändern können.

Aber das Essen im Ziel, vom Sponsor sms bereit gestellt, war gut! Alle Teams waren im Ziel, hatten gegessen, saßen in der Sonne und warteten auf die Siegerehrung. Leider kam dann am Ende nur eine vorläufige Benennung der zehn Besten zustande, da nach der Lichtschranke am Start jetzt auch der Computer der Auswertung nicht funktionieren wollte.

Das Team der Oldi-Freunde erreichte mit Rang 24 in der Gesamtwertung einen Platz im Mittelfeld, teilweise noch vor einigen etablierten KCC-Profis der vergangenen Jahre.

Für mich ein durchaus befriedigendes Gesamtbild des Tages, zeigt es mir als Fahrtleiter von gleich zwei Classic-Rallyes, dass auch in anderen Clubs nur mit Wasser gekocht wird.